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Johann Kolberg

Der Fanfarenzug Schaufenberg 1962 wurde am 18.November 1962 im damaligen Lokal Breuer (Haus Breuer) Inh. Römer in der Hauptstr.37 als eigenständiger Fanfarenzug gegründet. Gründungsmitglieder waren Karl-Josef Breuer, Arnold-Peter Schöneberg, Hans Liesens und Johann Kolberg. Johann Kolberg war es auch der am 11.November 1962 beim traditionellen Erbsensuppenessen der KG Schaufenberg die Idee hatte, einen Fanfarenzug ins Leben zu rufen.

Am 9.März 1963 wählte man den ersten Vorstand, an dessen Spitze Johann Kolberg als Vorsitzender stand. Die Geschäftsführung lag in den Händen von Karl-Josef Breuer und Kassierer wurde Hans Liesens. Zu den weiteren "Männern" der ersten Stunde zählen : Arnold-Peter Schöneberg, Hermann-Josef Lessmeister, Hans-Peter Dederichs, Walter Renner und Willi Breuer. Zum Ehrenmitglied wurde Franz Dederichs ernannt.




Von Links nach rechts: Johann Kolberg, Hermann-Josef Krämer, Hans-Peter Dederichs, Peter Schöneberg, Hans-Peter Heugen, Walter Renner, Hans-Josef Bäringhausen, Franz Wichmann, Peter Steinbusch, Karl-Josef Breuer, Hermann-Josef Lesmeister, Hans Liesens, Willi Breuer und Theodor Bäringhausen


Da der Verein in seinen Anfängen nur eine geringe Kapitaldecke aufwies, führten die Mitglieder in Schaufenberg eine Haussammlung durch. Hier zeigte sich wiederum einmal mehr der Opfersinn der schaufenberger Bevölkerung dem Fanfarenzug gegenüber die sich bis heute noch uns sehr aufgeschlossen gegenüber stehen, wenn es um die Belange "Ihres Fanfarenzuges" geht. Dank der Spenden schaffte man sich im April 1963 sechs S Fanfaren und zwei Landsknechttrommeln an. Als Uniform dienten die ausrangierten Elferatsjacken der Karnevalsgesellschaft Schaufenberg. Auf der Mitgliederversammlung am 18.Mai 1963 übernahm Theodor Bäringhausen die Ausbildung des Vereins und den Korpsführer der jungen Truppe.

Am 9. und 10. November 1963 stellte sich der Fanfarenzug im Rahmen eines Stiftungsfestes erstmalig der schaufenberger Bevölkerung vor. Das Fest wurde mit einem Zapfenstreich eröffnet. Im Anschluss daran folgte ein Festabend mit dem Schlagersänger Rudi Klei und der indonesischen Gitarrengruppe "The Blue Birds". Am darauffolgendem Sonntag begann man mit einem Festgottesdienst und endete am Abend mit einem Abschlussball. Tatkräftig unterstützt wurde wir von einigen Ortsvereinen. So waren die Schützen, die KG und der Trommler und Spielverein der Freiw. Feuerwehr. Auch der Fanfarenzug 1960 Aachen war mit von der Partie.



Engelstraße Ecke Brucknerstraße

Brucknerstraße

Engelstraße in Höhe der Schule (1963)


Beim Gründungsfestzug hielt man am Ehrenmal.

In den Nächsten fünf Jahren nahm die Entwicklung einen rasanten Verlauf. Glanzlichter der musikalischen Erfolgsserie waren neben zahlreichen ersten Preisen, die man auf verschiedene Wettstreite wie z.B. 1965 in Opladen errang auch die Teilnahme an den Veranstaltungen der KG Schaufenberg, am Veilchendienstagszug in Möchengladbach 1965, im Kurhaus zu Aachen 1966 und beim Einzug im Aachener Tivoli-Stadion, wo wir anlässlich des Pokalspiels Alemannia Aachen gegen den Karlsruher SC die Halbzeitpause gestalteten.


Hinter dem musikalischen Erfolg steckte eine menge Arbeit. und Engagement aller teilnehmenden. So wählten die 36 Aktiven Mitglieder erstmals im Jahre 1965 einen Spielausschuss, dem die Kameraden Windmüller, Erkens, Koch, Mildenberger, Rohles, Funk, Dederichs und Bäringhausen angehörten. Desweiteren wurde im gleichen Jahr Hans Steinbusch, nach Hans Liesens (1963) und Hubert Windmüller (1964) zum Kassierer gewählt. Dieses Amt übte er sieben Jahre lang aus. Zum Inventar gehörte: S-Fanfaren, Kesselpauken, 2 Lyren und als Novum in der Stadt Alsdorf Jagdhörner. Geprobt wurde einmal wöchentlich.

1966 übernahm Franz Wichmann ein Jahr lang den Vorsitz im Verein, bevor er 1967 von Theodor Bäringhausen abgelöst wurde. 


Karneval 1967 Rosenmontagszug Aufstellung im Nordring Kellersberg



Am 1. Und 2. Juli 1967 feierte die erfolgreiche Truppe ihr 5.jähriges Gründungsfest. Man gründete eine Festausschuss für dessen Vorsitzender man den damaligen stellv. Bürgermeister Hubert Dellwing (Schaufenberg) gewann. Schirmherr war der damalige Bürgermeister Anton Schleibach. Zum Höhepunkt des Festes zählte ein Internationaler Fanfarenwettstreit, in seiner Art der erste im Kreis Aachen. 27 Vereine nahmen an diesem Ereignis teil.

Kranzniederlegung am Ehrenmal



Vor dem Eingang der Kirche.





Im Jahre 1968 wechselte man ins damalige Lokal Ortmanns Inhaber Walter Sünning (Alt Schaufenberg), wo man auch die Proben durchführen konnte. Zu den Höhepunkten des Jahres zählte man auch den Auftritt bei den Jungenspielen in Würselen.

1969 ernannten die Musiker den Kameraden Mommertz zum Ausbilder im Bereich Ventilfanfare, diese ersetzte unsere S-Fanfare. Sie boten gleich auch eine flexibele musikalische Möglichkeit.

1970 übernahm Johann Kolberg nach 1963-65, das Amt des 1.Vorsitzenden für zwei weitere Jahre. Auch trat Hans-Peter Heugen das Amt des Geschäftsführers an, was  Karl-Josef Breuer von der Gründung an inne hatte. Der seit 1967 tätige Jugendausbilder Freddy Koch wählte die Versammlung zum 1.Korpsführer. Er trat die Nachfolge zum 3. musikalischen Leiter nach Theodor Bäringhausen (63-65) und (67-69) und Karl-Josef Breuer (67), an. Im gleichen Jahr unternahmen die Mitglieder den ersten Vereinsausflug nach Bad Münstereifel und an die Ahr. Laut Statistik spielte der Verein im Jahr 1971 bei insgesamt 19 Auftritten. Der Aktive Mitgliederbestand betrug 35 Spieler.

Johann Kolberg der Gründer des Fanfarenzuges, wurde beim 10.jährigen Bestehen 1972 zum "Ehrenvorsitzenden" ernannt. Den Vereinsvorsitz übernahm fortan Walter Sünning. Um die Finanzen  kümmerte sich Hans Emondts.





Ständchen bei Hubert Hennes.

Pfarrfest 1973. Vom Pfarrheim marschiert ganz Schaufenberg zu Sportplatz.

Auch zum Grüßen ist noch Zeit, der der Trommelchor Schaufenberg und der Freiw. Feuewehr mit dabei waren.

Auf dem Sportplatz (Rhenanen Kampfbahn) angekommen spielten die Damen vom Kirchenchor gg. die Damen der Pfarre. Die KG spielte gg. die Männer der Pfarre.

..... bis zu 25jährigen Bestehen

1974 wurde Thoedor Bäringhausen erneut zum 1.Vorsitzende gewählt. Dieses Amt bekleidete er schon (67-69) und behielt es noch drei weitere Jahre. Die Geschäftsführung lagen 1974 und 75 in den Händen von Kamerad Hans-Gerd Maqua. Er löste Peter Meckel (1973) ab, der das Amt 1976 wieder übernahm.

Im Jahre 1975 feierten die Musiker mit ihren Freunden erstmals ein Maifest im Vereinslokal Sünning.

Karnevalsumzug in Baesweiler 1976.                     Am Pony spielt Werner Bey die Kesselpauke. Chritiane Bäringhausen und Andrea Ostrowski leiten das Pony Max. Die Standarte trägt Willi Trepels.

Da lauer der Michael BäringhausenAuf diesem Bild sehen wir Andreas Kolberg, Holger Waldenburger, Michael Bäringhausen und Udo Fluchs.

Hier sehen wir Hans-Josef Bäringhausen, an der Lyra Hans Emondts und an der Pauke Jö Leesmeister.


Von links nach rechts: Reiner Waldenburger, Elmar Koerner, Hans-Rainer Steinbusch und Holger Waldenburger


1977 wählte die Versammlung nach Hermann-Josef Lesmeister  (1971), Peter Meckel (1973) und Freddy Koch (1973-76) Hans-Josef Bäringhausen zum 1.Korpsführer, der diese Amt 13 Jahre lang mit musikalischem Erfolg ausübte. Zum Vorsitzenden wählte man Erich Fluchs. Die Geschäftsführung übernahmen Werner Bey (1977), Franz Vidic (1978) und Freddy Koch 1979-81. Die Finanzen wurden von Klaus Amling (1977), Johann Kolberg (1978-79), Andreas Kolberg (1980) und Wolfgang Relius (1981) übernommen. Im Jahr 1977 wurde auch das erste Grillfest veranstaltet, welches auf Grund des großen Zuspruches aus der schaufenberger Bevölkerung jährlich bis in den 90er Jahren durchgeführt wurde. Zum Herausragenden Ereignis 1977 zählten die Feierlichkeiten zum 15.jährigen Bestehen. Wie auch schon die vorangegengenen Veranstaltungen so wurde auch diese sehr gut besucht. Auch hier erfuhr man wieder der Unterstützung der Schaufenberger Orstvereine.

Karnevalsumzug in Alsdorf 1977. Maurerstraße



1980 gedachte man auf der Generalversammlung besonders des verstorbenen Gründers und Ehrenvorsitzenden Johann Kolberg.

1982 kam es zu einer kompletten Neubesetzung des Vereinsvorstandes. Den Vorsitz übernahm Freddy Koch, die Geschäftsführung Elmar Koerner und die Vereinskasse verwaltet Hans-Josef Bäringhausen 1982-83 und ab 1984 Edmund Herten. Dieser Vorstand bleibt bis 1988 in der Kombination bestehen.

Nicht zuletzt beruhte der Erfolg des Vereins auf der Interpretation der aktuellen Erfolghits. Hierzu schaffte man 1982/83 Trompeten, Ventilposaunen, Schlagzeug und diverse Rhytmusinstrumente an. Finanzielle Unterstützung fand man in Reihen des Ehrenrates der KG Schaufenberg, die den jungen aufstrebenden, erfolgreichen Musikern gerne beistanden. Zu den jährlichen Auftritten zählten die Veranstaltungen der KG Schaufenberg, der Pfarre und der Schützen. Aber auch außerhalb der Stadtgrenzen bekamen wir zahlreiche Angebote. So nahmen wir an den Vorweidener Jungenspielen in Würselen Nassau, dem Königsspiel Schweilbach Teut und die Veranstaltungen der Maijungen in Bardenberg teil.

In der Karnevalszeit wurde der Fanfarenzug 1984 und 1985 von der KG Brander Unterbähner Aachen, 1986 von der KG Fidele Brüder Koßlar aus Jülich und 1987 vom Festkomitee Rheiter Karneval in Mönchengladbach für die Karnevalszüge sonntags engagierAuftritt in Schaufenberg 1985

Pfarrabend der Pfarre im Saalbau Sünning


1985 wurde ein Ausflug mit der Teilnahme am internationalen Musikwettstreit in Königswinter verbunden. Diesen veranstaltete das Fanfarencorps "Swinging Altstadt.


1985 von Schaufenberg zur Alsdorfer Burg. Abmarsch Engelstraße Grundschule.

Vom 29. bis 31. Mai 1987 wurde das 25.jährige Bestehen gefeiert. Zu diesem Anlass hatte sich der Verein etwas ganz besonderes einfallen lassen. Das Fest begann Freitag mit einem Dämmerschoppen auf der Festwiese Am Nießen Bend. Der Trommler und Spielverein Schaufenberg und die Blaskapelle Schaufenberg begleitet von zahlreichen Uniformierten Fackelträgern der  Feuerwehr zogen zum großen Zapfenstreich auf.



Samstag startete um 20 Uhr der Ehrenabend im Saalbau Sünning. Zum Programm gehörten die Kölsche Mundartgruppe "De Stüüsjer", der Elvis Interpret Chad Howard mit Memory of Elvis Presley, die Tanzgruppe Radio Fantasy und die Unterhaltungskaplle "Top Six. Man schwärmt heute noch von diesem tollen Abend.

Auch wurden Ehrungen durchgeführt. Man ehrte die Gründungsmitglieder, die Mütter des Vereins Sofia Lesmeister (Kirchhoff) Helene Steinbusch (Uniformnäherin) und Elisabeth Bäringhausen für ihren ach so unermüdlichen Einsatz rund um den Verein. Auch der Schirmherr Konny Mannheims wurde mit der außerordentlichen Verdienstnadel ausgezeichnet. Zum Vorsitzenden des Festausschusses gewann man Herrn MdL Hans Vorpeil. Geehrt wurden auch Peter Steinbusch und Hans-Josef Bäringhausen die auf dem Mitgründungsfoto die beiden jüngsten Mitglieder im Verein waren.


Die Dankesmesse am Sonntag wurde von den Aachener Turmbläser Ensemble und den Kirchenchor der Pfarre mitgestaltet. Auch wurde all derer gedacht die diesen Geburtstag des Vereins nicht mehr erleben durften. Im Anschluss an die Hl.Messe legten wir unseren Kameraden eine Kranz am Ehrenmal nieder.

Zum Nachmittag empfingen wir zum, großen Festumzug zahlreiche Gastvereine. Der Festzug wurde bewertet und im Anschluss daran zur Preisverleihung gebeten. Man ließ das großartige Fest zum Abend hin auf der Festwiese harmonisch ausklingen. 



Im März 1988 kam es zu einer Umbesetzung im Vorstand. Peter Steinbusch übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden und Bernd Ruland die Geschäftsführung. Sie lösten Freddy Koch und Elmar Koerner nach 6.jähriger Tätigkeit ab. Im August 1988 fand das alljährliche Grillfest auf dem extra für die Ortsvereine neuangelegtem Dorfplatz, statt.

Das Jahr 1989 begann gleich mit einem Highlight. Wir traten gemeinsam mit den Fidelen Freunden aus Koßlar im Aachener Eurogress auf. Die Interne Karnevalsfeier fand auch im diesen Jahr wieder statt. Nur die Örtlichkeit hat sich verändert. Ab jetzt stellt der Vereinskamerad Helmut Jäger seine Räumlichkeit zur Verfügung.

Im Oktober 1989 konnte in Eigenleistung die Renovierung unseres gemeinsam mit dem Seniorenverein erhaltenes Vereinsheim, eine alte Pavillonklasse bezogen werden. Dies haben wir den großartigen Einsatz von Herrn Karl Logen zu verdanken.


Bis dato hielten wir unsere Proben in der am Vereinsheim angrenzenden Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule ab. Wo wir immer unsere Instrumente hinbringen, aufbauen, abbauen und zurück bringen musste. Die ist aufgrund des Vereinsheimes nicht mehr nötig. Wir proben dort zweimal wöchentlich, halten unsere Versammlungen, Weihnachtsfeier und seit 1993 auch die Karnevalsparty ab.

In der Session 1989/90 wurden wir zur Karnavalszeit vom Mersteiner Prinzenpaar Franz & Silvia Engagiert. Wir fungierten von nun an als so genannte Prinzengarde. Zahlreiche Auftritte standen ins Haus, doch alle wurden gemeistert. Es war einen schöne Erfahrung.



Auf der traditionellen Herrensitzung der KG Schaufenberg, wo wir in all den Jahren den Aufmarsch, Bühnenspiel und den Abmarsch spielten, erfuhr uns eine außergewöhnliche Ehrung. Wir bekamen den Närrischen Jumbo vom Alsdorfer Fetskomitee verliehen.


Auf der Jahreshauptversammlung im April 1990 übernahm Michael Bäringhausen von seinem Bruder Hans-Josef Bäringhausen das Am des 1.Korpsführer, der nach 13.Jahren erfolgreichem Einsatz und guter Arbeit vom Amt zurück trat.

Neben der Einladung der St.Sebastianus Schützen und den Maijungen Bardenberg folgte man auch gerne wieder der Einladung der Stadt Alsdorf zum Europafest Festzug.




Im Jahre 1991 wurde der Fanfarenzug erneut Engagiert das Merksteiner Prinzenpaar Achim & Sonja bei ihren Auftritten zu begleiten.


Dies wurde mit großer Begeisterung, jedoch ohne die karnevalistischen Veranstaltungen der KG Schaufenberg und der Pfarre zu Vernachlässigen. Auch traten wir bei den Löstigen Kellersbergern auf und erstmalig nahmen wir am Tupensonntagszug in Setterich bei den IG Settericher Ortsvereine teil. Dort spielen wir auch bis heutzutage noch auf. Der Rosenmontagszug fiel dem Golfkrieg zum Opfer und ging erst im Sommer.

Auf der im März 1991 stattfindenden Generalversammlung wurden Freddy Koch, Hermann-Josef Bey und Werner Bey für ihre 25.jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Im Anschluss wurde Werner Bey vom wiedergewählten Vorsitzenden Peter Steinbusch zum Ehrenmitglied ernannt. Den Geschäftsführer und den Korpsführer übernimmt Hans-Rainer Steinbusch. Er löst somit Bernd Ruland als Geschäftsführer als auch Michael Bäringhausen als Korpsführer ab.


In der folgenden Zeit wurden befreundete Vereine, wie der Spielmannszug der Freiw. Feuerwehr anlässlich der Schellenbaumweihe und die Original Fahrende Musikanten zum 10.jährigen Bestehen besucht. Im Juni führte der Fanfarenzug wieder nach zwei jähriger Pause ein Grillfest durch. Weiterhin wurden die Veranstaltungen der Maijungen in Bardenberg sowie die Schützenumzüge in Broichweiden und Alsdorf-Hoengen musikalisch begleitet und im September die 800 Jahrfeier der Stadt Alsdorf mitgestaltet werden. Im Oktober unternahm man einen Tagesausflug nach Winningen. Das Jahr wurde mit unserer Weihnachtsfeier abgerundet.

Auf der im März 1992 einberufenen Jahreshauptsversammlung wurden die Mitglieder Hans Steinbusch, Rudi Hermanns, Robert Scheilen, Franz Lesmeister, Peter Knipprath, Heinz Taufenbach und Kalle Cermont für 25.jährige treue zum Verein geehrt.



Im Juni 1992 konnte das 30.jährige Bestehen des Fanfarenzug gefeiert werden. Zu diesem Anlass wurde auf dem Grillfest etwas besonderes geboten. Als Spektakulär erwies sich der Wettberb des Rodeo Reiten. Hier wurden Preise an diejenigen vergeben, die es besonders lange geschafft hatten auf den Bullen sitzen zu bleiben. Blaue Flecken waren inbegriffen. Der Wettbewerb zog sich bis kurz vor Mitternacht. Auch stellten wir den Kontakt zu unsren Freunden aus Kerpen her. Diese besuchten wir anlässlich Ihres 70. Jubiläum. Kerpen kam zum Gegenbesuch, bis heute zu noch. 


Nach Kerpen 19921992 vor der alten Kastanie an der Grundschule.

Innerhalb der Karnevalssession 1993 konnten u.a. bei den Veranstaltungen der KG Schaufenberg und bei der Prunksitzung der KG Tröter Pötzer im Festzelt auf dem Zentralparkplatz das 1991/92 neu angeschaffte Outfit, sowie das immer alljährlich aktualisierte Bühneprogramm präsentiert werden.



Bei der im März 1993 folgenden Generalversammlung löste Ehrenmitglied Werner Bey Peter Steinbusch nach 5.jähriger Amtszeit als Vorsitzender ab und bleibt die nächsten zwei Jahre im Amt.

Nach dem im August organisierten Grillfest und im Oktober absolvierten Tagesausflug nach Blankenheim, Ulmen, Cochem & Bernkastel Kues, wurde im November 1993 anlässlich der Präsentation der neuangeschaften Uniformen (Spencer) ein Umzug durch Schaufenberg mit anschließendem Festabend im Saalbau Sünning, abgehalten. Der Erfolg des Abends war gleichzeitig die Geburt des Oktoberfestes in den darauffolgenden Jahren. Zum ersten Oktoberfest 1994 gewann man Manfred Rohr zum Schirmherren, zur Unterhaltung machte u.a. DJ Ronny gute Stimmung. 1995 gewann man zur Schirmherrschaft Leo Rey, 1996 Heidi Schröder, 1997 die Mitbegründer Hans-Peter Dederichs, Arnold-Peter Schöneberg, Hermann-Josef Lesmeister, Hans Liesens. Das Oktoberfest, inzwischen ein Markenzeichen des Fanfarenzug, steigerte sich fortan jedes Jahr vom Programm und den Besuchern her. Es löste somit das jährlich stattfindende Grillfest auf dem Dorfplatz ab.



Bei den im März 1995 durchgeführten Neuwahlen des Vorstandes gab es einige Umbesetzungen. Toni Arns wurde zum 1.Vorsitzenden gewählt und Stefan Breuer übernahm das Amt des 1.Kassierers, das er von Ed Herten nach 11.jähriger Tätigkeit übernahm und somit auch gleichzeitig einen neue Marke im Fanfarenzug durchbrach. 11 Jahre Kassierer hat vor Ihm noch keiner gemeistert.

Im Mai 1995 findet mit Ziel Phantasialand der erste Jugendausflug des Vereins statt. Im gleichen Monat wurde das seit langer Zeit bestehende Vatertagsfest mit den Kameraden der Freiw. Feuerwehr gefeiert. Man fuhr gemeinsam auf einem Anhänger in Richtung Welz. Im September folgte die zweite Auflage des Oktoberfestes unter der Schirmherrschaft von Leo Rey (Koprsführer Edelweiß Kerpen). Im Programm hatten wir das Orchester "Fire&Ice" und die Albhornbläsergruppe Nacken.

In der Karnevalszeit 1996 wurde der Fanfarenzug von den langjährigen Freunden Ulrike & Franz Wannicsek als Prinzengarde engagiert. Prinz Franz III und Prinzessin Ulrike begleiteten wir durch die ganze Session und auch den Rosenmontagszug spielten wir ausnahmsweise in Merkstein. Beide hatten uns auch komplett neu eingekleidet. Seit dieser Zeit besitzen wir unsere Musketieruniform. Die zwar anfangs gewöhnungsbedürftig aber mit der ganzen Truppe recht fesch aussieht.  



Im Juni 1996 wurde der Fanfarenzug vom Musikcorps Edelweiß Kerpen zu einen Freundschaftsbesuch eingeladen, wo gemeinsam ein schöner verlebt wurde. Auch im darauf folgendem Jahr anlässlich ihres 75.jährigen Bestehen waren wir wieder mit von der Partie. Im September 1996 veranstaltete der Fanfarenzug unter der Schirmherrschaft von Heidi Schröder sein drittes Oktoberfest. Im Programm hatten wir erstmalig die Keidorf Musikanten aus Bocholtz. Die auch viele Jahre noch bis heute das Publikum zu begeistern wusste.

Als im März 1997 der geschäftsführende Vorstand in seiner Zusammensetzung bestehen blieb, wurden die Planungen für das kommende Jahr aufgenommen. Man beschloss eine Erweiterung des Oktoberfestes ende September. Schließlich sei man nun im 35.sten. So konnte man neben den Keidorf Musikanten, die Showtanzgruppe der Merksteiner Narrenzunft und die Birkesdorfer Bureband im Saalbau Alt Schaufenberg verpflichtet werden. Das Oktoberfest wurde durch die Schirmherrschaft einiger Mitbegründer Karl-Josef Breuer, Hans-Peter Dedericht, Arnold-Peter Schöneberg und Hr.Rennert unterstützt. Zum Abschluss unterhielten uns noch unsere Freunden von Edelweiß Kerpen.


Nachdem die Karnevalsession 1997/98 mit zahlreichen Auftritten bei Alsdorfer Karnevalsgesellschaften erfolgreich abgeschlossen wurde, schaffte sich der  zur Zeit mit 25. Aktiven Spielleuten starke Fanfarenzug einen Vereinseigenen Anhänger an. Dieser dient uns nun seit Mai 1998 zur Beförderung unserer Instrumente. Die Planungen für die neue Session konnte also losgehen.


In diesem Jahr wurde über eine Veränderung innerhalb des Fanfarenzuges entschieden. Viele Mitglieder stimmten den Antrag zu erstmalig weibliche Mitglieder Aktiv ins Vereinsleben auf zu nehmen. Dies wurde dann im Mai 1998 mit gleich zwei weiblichen Anmeldungen umgesetzt. 


Wie in den Jahren zuvor nahmen wir an verschiedene Veranstaltungen teil, so auch wieder am Festzug anlässlich des Europafestes. 

Kurz nach dem 5. veranstalteten Oktoberfest 1998 im Saalbau Alt Schaufenberg und neben vielen Auftritten und Festzüge fuhren wir im September zu einem Freundschaftstreffen nach Rheinbach. Dort nahmen wir auch nach langer Zeit noch einmal an einem Wettstreit teil. Die größte Freude an diesem Tag wiederfuhr unserem Korpsführer Hans-Rainer Steinbusch der den Ehrenpreis zum besten Korpsführer erhielt. Dies wurde im Anschluss gebührend gefeiert.



1999 kam es bei der alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlung zu Neuwahlen. Der bisherige 1.Vorsitzende Toni Arns stellte sich nicht mehr zur Verfügung. So wählte die Versammlung den langjährigen Geschäftsführer Hans-Rainer Steinbusch zu ihrem neuen Vorsitzenden. Die Geschäftsführung übernahm der bisherige Kassierer Stefan Breuer und zum Kassierer wählte die Versammlung Guido Steinbusch. Die Zahl der Aktiven erhöhte sich zum Vorjahr auf 30 Kameraden/innen.


Neben dem Spielbetrieb fanden die seit vielen Jahren veranstaltete interne Karnevals-Samstagfeier sowie die Weihnachtsfeier in unserem Vereinsheim statt. Das Vatertagstreffen wurde 1999 umgestaltet. Man schaffte einen Bollerwagen an, traf sich morgens früh am Vereinsheim und wanderte den ganzen Tag durch Wälder und Auen. Dies ist auch bis heute noch so.

In der Karnevalszeit 1999/2000 konnten neben der Teilnahme an den Veranstaltungen der KG Schaufenberg, der KG Scharwache, der KG Narrenzunft und der inzwischen 10.Teilnahme am Settericher Karnavalsumzug auch ein Angebot über die Begleitung des Baesweiler Prinzenpaares angenommen und erfüllt werden. Was bereits im November begann. Außerdem wurde im Februar 2000 einer Einladung der KG Gemütlichkeit Kerpen gefolgt. In diesem Zeitraum kamen auch die neuangeschafften Regenjacken erstmalig zum Einsatz. 



Im Juli 2000 folgte die Einführung unserer neuen kurzärmigen, weißen Hemden mit aufgesticktem Vereinslogo als Sommergarnitur zur Geltung.

Im neuen Outfit. Unsere stolzen Posaunen. V.l. Willi Mickartz, Guido Steinbusch und Jürgen Breuer.

Im August fand zur Begeisterung der Jugend der zweite Vereinsausflug zum Rursee statt. Diese wurde vom Jugendsprecher und seinen Vertreter geplant und durchgeführt. Ziel Woffelsbach.  


Auf der im März 2001 einberufenen Generalversammlung übernahm Hartmut Schröer die Geschicke der Geschäftsführung von Stefan Breuer. Durchgeführt wurde wieder eine Jugendfahrt zum Phantasialand. Nach der im September veranstalteten 8.Auflage unseres Oktoberfestes wurde im Oktober zu einem Internen Videoabend ins Vereinsheim eingeladen. Hier wurde Videomaterial ab 1987 aufwärts gezeigt. Alles konnte nicht gezeigt werden, da wir Filmmaterial für aber viele Stunden zusammen gefunden haben.

Die Karnevalssession 2001/02 konnte erfolgreich mit Auftritten in Merkstein beim dortigen AMSK, der KG Schaufenberg, der KG Alsdorf-Begau, der KG Narrenzunft-Merkstein absolviert werden. Hinzu kamen noch kurzfristige Auftritte wie z.B. von der KG Norddürener, zu dessen Kostümsitzung wir im Haus der Stadt Düren aufspielten.



Im April 2002 wurde nach Absprache mit den St.Hubertus Schützen Schaufenberg und den anschließenden Betonarbeiten der unter dem Schützenheim befindliche Keller als Lagerraum für unsere Vereinseigenen Utensilien, hergerichtet.

Am 10. und 11. Mai 2002 veranstalteten wir anlässlich unseres 40.jährigen Vereinsbestehen erstmals seit 1992 wieder ein Grillfest auf dem Dorfplatz. Es wurden zwei tolle Tage an dem das schöne Wetter maßgeblich beitrug. Die Festfolge begann freitags mit einem Dämmerschoppen hierzu besuchten uns einige Vereine und musizierten. Als Highlight des Abends spielten die Karamba Männcher auf. Samstag zogen wir mit einem Festzug durch unser Dorf. Im Anschluss an die Dankmesse legten wir einen Kranz am Ehrenmal nieder. Das abendliche Programm konnte beginnen. Neben etlichen Vereine kamen auch unsere Freunde aus Kerpen. Die haben uns auch ein Geschenk übereicht. Und zwar die "Jungen Trompeter" in Person von Peter & Markus Rey. Sie wussten in erst kurzer Zeit ihres Bestehens das Publikum zu Begeistern.

Im September 2002 folgte ein neuer Freundschaftsbesuch nach Kerpen zu ihrem 80.jährigen Bestehen. Erst wirkten wir im Rahmen des Festabends in der Jahn Halle mit, bevor uns später ein toller Abend mit einem riesigen Programm geboten wurde. Am darauf folgenden Tag nahmen wir dort am Festzug teil.



Ende September 2002 folgte das 9.Oktoberfest. Dies wurde aus besonderem Anlass in einem Festzelt Am Nießen Bend gefeiert. Drei Tage hatte man jetzt vom Oktoberfest, was ansonsten nur immer einen Abend dauerte. Wir hatten uns kurzzeitig dazu entschlossen, wussten aber nicht was uns alles erwartet. Doch der Besucherstrom nahm uns erstmal alle Ängste. Wir mussten jetzt für 3.Tage planen. So hatten wir für freitags die Kölsche Mundartgruppen Katschmarek und Määt Nix im Programm und samstags neben den Keidorf Musikanten, den Trommler und Spielverein Schaufenberg, Edelweiß Kerpen und die Vewandlungskünstler The Imitations. Sonntags spielte die Blaskapelle Schaufenberg zum Frühschoppen auf und an allen Tagen hat auch unsrer Vereinskamerad Sven Lindackers als DJ großes geleistet. An allen Tagen war die Stimmung prächtig, so das man gleich zum Ergebnis kam so etwas im gleichen Rahmen zu wiederholen.

Im November starteten die Aktiven zu einem Wochenend Ausflug ins schöne Eifeldörfchen Kleinhau. Bei der Internen Karnevalsfeier 2003, die wie in den Jahren zuvor im Vereinsheim abgehalten wurde, konnte man sich besonders über den Besuch des Prinzenpaares der Stadt Alsdorf freuen. Durch dessen Auftritt die ohnehin tolle Stimmung ihren Höhepunkt erreichte.

Auf der Generalversammlung 2003 wählte die Versammlung Stefan Breuer zum Geschäftsführer.





St.Hubertusschützen Umzug (Luisenstr.)







Josef Küffen wird zum Ehrenmitglied ernannt.


Zum Anfang des Jahres spielten wir die Karnevalsgesallschaften des Alsdorfer Festkomitees in der Stadthalle auf die Bühne. Unsere Freunde der KV Fidelen Freunde Aachen begleiteten wir durch die Karnevalssession. Die alljährliche Karnevalsfete beschert uns immer mehr Besucher. Auf der Jahreshauptversammlung gab Hans-Rainer Steinbusch nach 15. Jahren den Job des Korpsführer an Sven Huth ab. 


Wie schon im Jahr zuvor spielten wir die Karnevalsvereine des Festkomtees Alsdorf Karneval e.V in der Stadthalle zur Prinzenproklamation auf die Bühne. Weitere Auftritte und Karnevalsumzüge folgten. Unsere Karnevalsfete zu der das Prinzenpaar der Stadt, der Trommler und Spielverein Alsdorf-Schaufenberg sowie die KV Fidelen Freunde mit von der Partie waren nehmen immer mehr Vereinsfreunde als Anlass um mitzufeiern.
Auf der Jahreshauptversammlung stand neben den Punkt Neuwahlen der Punkt Eintrag ins Vereinsregister und Antrag zur Gemeinnützigkeit zu der es auch eine Satzungänderung bedurfte. Die gaben wir uns zur Aufgabe. Ein  guter Vereinsfreund sponserte uns wunderschöne Wetterjacken.

Unsere Winterjacken

Ernennung zum Ehrenkorpsführer

Hans-Josef Bäringhausen wird zum Ehrenkorpsführer ernannt.



In der Stadthalle Alsdorf spielten wir die Karnevalsgesellschaften des Alsdorfer Festkomitees zur Prinzenproklamation und zwei Tage später den Elferrat der Tröter Pötzer Jonge zur Herrensitzung in den Saal ein.  Es folgten weitere Auftritte u.a. Karnevalssonntag in Umzug in Broichweiden und Rosenmontag den Lindwurm in Alsdorf. Auf der Jahreshauptversammlung  kam es zu folgenden um- bzw Ergänzungswahlen. 2.Vorsitzender wurde Stefan Breuer, Geschäftsführer und 2.Kassierer Guido Steinbusch, Kassierer Korad Krämer,  Korpsführer Hans-Rainer Steinbusch, Beisitzer Josef Küffen und Revisor Hardy Königs.

2011